Gypsy Kings

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Gypsy Kings

Beitrag von Lallaru Tschawu am Mo Okt 14, 2013 6:15 pm

Die Geschichte der Gipsy Kings beginnt in den späten 1970er Jahren, als sich die Söhne des berühmten Flamenco-Musikers José Reyes – Nicolas, Paul, Canut, Patchaï und André – sowie sein Schwiegersohn Chico Bouchikhi zusammenschlossen. Zunächst nannte sich die Kombo José Reyes et Los Reyes und tingelte zwischen Hochzeiten, Festivals und Straßenauftritten hin und her. Auf einer Hochzeit einigten sie sich mit den drei Baliardo-Brüdern Diego, Paco und Tonino auf eine Zusammenarbeit. Später änderten sie ihren Bandnamen in „Gipsy Kings“. Doch der große Durchbruch blieb zuerst aus; die ersten beiden Alben zogen nur wenig Aufmerksamkeit auf sich. Zu diesem Zeitpunkt spielten die Gipsies noch ihre traditionellen, energetischen Flamenco-Rhythmen, vorangetrieben von Toninos Gitarrenarbeit und Nicolas’ Stimme. Mit dem Produzenten Claude Martinez bereicherten sich die Gipsy Kings mit Einflüssen aus dem mittleren Osten, Lateinamerika und Nordafrika. Die Band veröffentlichte 1987 „Djobi Djoba“ und „Bamboleo“ auf einem Independent Label.



Danach durchbrachen die Gipsy Kings alle Erwartungen: Ende der 1980er stürmten die acht Franzosen mit Sommerhits wie den genannten „Djobi, Djoba“ und „Bamboleo“ zunächst die Strandcafés, Bars und Freiluftdiscotheken rund ums Mittelmeer. Die von den mitteleuropäischen Touristen in ihre Heimatländer mitgebrachten Lieder starteten binnen kürzester Zeit ihren Eroberungszug in den Verkaufscharts anderer Länder. Allein in den Jahren 1989/90 erhielt die Gruppe Gold- und Platinauszeichnungen in fünfzehn Ländern. Ihr gleichnamiges Debütalbum ging 500.000mal über deutsche Ladentheken.Die Gruppe setzt sich heute hauptsächlich aus fünf Brüdern der Familie Reyes und drei Brüdern der Familie Baliardo zusammen; sie sind Nachfahren von Kalé-Roma-Flüchtlingen, die während des Spanischen Bürgerkriegs nach Frankreich auswanderten.Zu Beginn bestand die Band ausschließlich aus Gitarristen, mit zunehmendem Erfolg kamen jedoch Synthesizer, E-Bass und Percussion-Instrumente hinzu. Zwischenzeitlich besann sich die Gruppe wieder ihrer Wurzeln und veröffentlichte mit „Roots“ ein Album, auf dem erneut nur Gitarren zum Einsatz kamen.

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