Lea Rosh und das Holocaust-Denkmal

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Lea Rosh und das Holocaust-Denkmal

Beitrag von Lallaru Tschawu am Di Okt 01, 2013 6:02 pm

Verehrte Leser

Sonderbehandlung
dieser Begriff steht für millionenfachen Mord an unschuldigen Menschen.Der Terminus bekam im vergangenen Jahrzehnt eine neue Bedeutung,allerdings unter anderen Vorzeichen und einer neuen Zielsetzung.

Im Sommer 1988 forderte die Journalistin Lea Rosh ein Holocaust-Denkmal für alle ermordeten Juden.Kurz darauf brach eine Auseinandersetzung zwischen den verschiedenen Opfergruppen aus,ob dieses Mahnmal nur den Juden oder auch den anderen Verfolgten des Nationalsozialismus gewidmet sein sollte.Romani Rose vom Zentralrat Deutscher Sinti u.Roma erinnerte daran,das auch die Angehörigen seines Volkes vom Kleinkind bis zum Greis in die Vernichtungslager der Nazis deportiert und dort ermordet worden sind.Im Juni 1991 kam es zu einer Zuspitzung dieses Streites,weil der Förderkreis Mahnmal um Lea Rosh und Eberhard Jäckel sowie der jüdische Zentralrat auf einem separaten Mahnmal nur für jüdische Holocaust-Opfer bestanden.1993 sprach sich der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl im Sinne der Forderung Lea Rosh´s aus.Erst darauf forderte Romani Rose ebenfalls ein eigenes Mahnmal für die ermordeten Sinti u.Roma,in rämlicher Nähe zum Mahnmal für die ermordeten Juden.Die beiden Mahnmale sollten gestalterisch verbunden sein.Ignatz Bubis konnte sich allerdings nur eine gärtnerische Verbindung vorstellen.Ein Gespräch zwischen Romani Rose und Ignatz Bubis,brach Bubis ab nachdem ihm Rose Apartheid vorgeworfen hatte.



Michael Brenner Professor für jüdische Geschichte schrieb:

"Wer gibt Lea Rosh eigentlich das Recht die Interessen der jüdischen Holocaust-Opfer zu vertreten"

Die Antwort von Lea Rosh-

"Dieses Recht nehm ich mir"



Ihr Vater fiel im Winter 1944 als Wehrmachtssoldat in Polen. Im Alter von 18 Jahren trat Edith Ursula Renate Rosh aus der evangelischen Kirche aus und begann, an Stelle von Edith usw. den Vornamen Lea zu verwenden. Kritische Berichte über diese Veränderung zu einem jüdisch klingenden Namen versuchte Frau Rosh vergeblich gerichtlich zu unterbinden.Zeitungsberichte, wonach sie auch ihren Nachnamen geändert habe, mussten dagegen nach einem Verleumdungsprozess zurückgenommen werden.Frau Rosh geht zwischenzeitlich gegen jeden vor,der behauptet sie habe ihren Namen hebräisiert.Lea Rosh führt Stammbäume und Geburtsurkunden an,um mit dem Gerücht aufzuräumen das ihr Vater Rhos hieß und bei ihrer Geburt zwei Buchstaben vertauscht wurden.Seit über 15 Jahren hat sie für ein jüdisches Holocaust-Mahnmal gekämpft.Mit im Boot saß dabei von Anfang an,der renommierte Stuttgarter Historiker Eberhard Jäckel.Während eines Symposiums hatten Lea Rosh und Eberhard Jäckel offenbar festgestellt,das die Geschichte der in Europa ermordeten Juden noch nicht aufgearbeitet war.Der Professort organisierte darauf ein Seminar - die Journalistin drehte eine Fernseh-Dokumentation mit dem Titel Der Tod ist ein Meister aus Deutschland.Das gemeinsame Buch zu dieser Dokumentation brachte dem Duo den Geschwister Scholl Preis ein.Eberhard Jäckel wird besonders gerne von Redakteuren rechtsgerichteter Zeitungen zitiert,da er seit Jahren versucht den Holocaust an Sinti u.Roma zu relativieren.Er stellt in Abrede das "Zigeuner" aus den gleichen Gründen wie Juden,in die KZs und Vernichtungslager der Nationalsozialisten deportiert und dort vernichtet wurden.Jäckel stellt dabei Vernichtungszahlen von 90 000-250 000 ermordeten Sinti u.Roma in den Raum,und beruft sich auf Untersuchungen jüdischer Historiker.Es gibt nämlich keine korrekt ermittelten Zahlen über ermordete "Zigeuner" meint Jäckel.Er unterstellt dieser Bevölkerungsgruppe,das sie sehr geschickt versucht sich den verfolgten Juden gleichzustellen.Auch durch die Gründung eines Zentralrates deutscher Sinti u.Roma,der nicht zufällig so heiße wie der ZR der Juden.Eberhard Jäckel kreidet den führenden Kräften dieser Minderheit an,das sie sich zu Unrecht mit den verfolgten Juden gleichstellen möchten.Er fordert das der Zentralrat um Romani Rose endlich seinen Kampf gegen die "Wissenschaft und geschichtliche Wahrheit" einstellt. Vor allem komme es darauf an - so Jäckel,"das sich die deutsche Gesellschaft von ihr aufgedrängten Legenden bezüglich der Zigeuner befreie und zu einem wahren Geschichtsbild des Holocaust zurückfinde".



EBERHARD JÄCKEL - EIN DEUTSCHER HISTORIKER


ZWEI GEDENKSTÄTTEN - EINE GESCHICHTE


WEIT WENIGER ZIGEUNER WURDEN OPFER ALS BEHAUPTET


WIE JUDENSACHEN ZU BEHANDELN

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